Wann sollten Sie Ihren Schlaf untersuchen lassen?
- Ihr Partner oder Ihre Partnerin bemerkt laute Schnarchgeräusche oder nächtliche Atempausen
- Sie wachen morgens wie gerädert auf oder haben Kopfschmerzen
- Sie sind tagsüber müde und nicken leicht ein, zum Beispiel beim Lesen oder Fernsehen
- Sie wachen nachts häufig auf und ringen nach Luft
Die Rolle der HNO-Praxis
Beim Schnarchen und bei der obstruktiven Schlafapnoe werden die oberen Atemwege im Schlaf eng. Nase, Gaumen, Mandeln und Rachen spielen dabei eine große Rolle. Deshalb untersuchen wir als HNO-Praxis genau diese Bereiche und suchen nach Engstellen.
Polysomnographie (PSG)
Bei der Schlafuntersuchung werden während der Nacht verschiedene Körpersignale aufgezeichnet, zum Beispiel Atmung, Atembewegungen, Sauerstoffsättigung, Puls und Körperlage. Die Auswertung zeigt, ob und wie häufig Atemaussetzer auftreten und wie stark sie den Schlaf stören. Wie die Messung bei Ihnen konkret abläuft, besprechen wir vorab mit Ihnen.
CPAP-Therapie
Bei einer behandlungsbedürftigen Schlafapnoe ist die CPAP-Therapie eine bewährte Methode. Ein kleines Gerät erzeugt über eine Maske einen leichten Überdruck, der die Atemwege im Schlaf offen hält. Wir leiten die Therapie ein und begleiten Sie dabei.
Häufige Fragen
Ist Schnarchen gefährlich?
Schnarchen allein ist oft harmlos. Kommen Atemaussetzer und Tagesmüdigkeit dazu, kann eine Schlafapnoe dahinterstecken, die ärztlich abgeklärt werden sollte.
Was ist CPAP?
CPAP steht für eine Therapie mit leichtem Überdruck über eine Maske. Der Druck hält die Atemwege im Schlaf offen und verhindert Atemaussetzer.