Allergiediagnostik
Bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung sprechen wir zuerst über Ihre Beschwerden: Wann treten sie auf, drinnen oder draußen, zu bestimmten Jahreszeiten oder das ganze Jahr? Danach folgen gezielte Tests, etwa ein Hauttest, bei Bedarf ergänzt durch eine Blutuntersuchung. So lassen sich die Auslöser eingrenzen.
Als HNO-Praxis schauen wir uns dabei auch die Nase genau an. Denn hinter einer dauerhaft verstopften Nase kann neben einer Allergie zum Beispiel auch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder eine vergrößerte Schleimhaut stecken.
Hyposensibilisierung
Die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, setzt an der Ursache an. Der Körper bekommt den Auslöser regelmäßig in kleinen, langsam steigenden Mengen, als Spritze oder als Tablette bzw. Tropfen unter die Zunge. Ziel ist, dass das Immunsystem sich an den Stoff gewöhnt und weniger stark reagiert.
Die Behandlung läuft in der Regel über etwa drei Jahre. Wann der beste Startzeitpunkt ist und welche Form für Sie passt, besprechen wir persönlich mit Ihnen.
Vor dem Allergietest
- Antiallergische Medikamente (Antihistaminika) können das Testergebnis verfälschen
- Fragen Sie uns bei der Terminvergabe, ob und wie lange Sie sie vorher absetzen sollten
- Bringen Sie vorhandene Allergiepässe und Vorbefunde mit
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Hyposensibilisierung?
In der Regel etwa drei Jahre. Die genaue Dauer und Form legen wir gemeinsam fest.
Kann ich vor dem Allergietest meine Tabletten nehmen?
Antiallergische Medikamente können das Ergebnis verfälschen. Bitte fragen Sie bei der Terminvergabe nach, ob und wie lange Sie sie vorher pausieren sollen.